e-shop / Bücher

Robert Örley

Portraits österreichischer Architekten. Band 3

In der Wiener Szene wirkte der gelernte Tischler und Baumeister Robert Örley maßgebend in wichtigen Institutionen: als Präsident der Wiener Secession, der Gesellschaft österreichischer Architekten und des Österreichischen Werkbundes sowie als Vizepräsident der Zentralvereinigung der Architekten. Im Jahr 1996 widmete das Architekturzentrum Wien Örleys Gesamtoeuvre eine Ausstellung (26.03.1996–05.05.1996), zu der dieser Katalog erschien.

24,42 

Vergriffen

Beschreibung

Robert Örley (1876–1945) war als Architekt ein Autodidakt, der in der fruchtbarsten Phase der Wiener Moderne zum Kern der heimischen Avantgarde zählte. Seine frühen Villenbauten und besonders das Sanatorium Luithlen rückten ihn um 1910 in eine Reihe mit Adolf Loos und Josef Hoffmann, mit Jože Pleènik, Leopold Bauer und den Brüdern Gessner.
Aus den wenigen erhaltenen Quellen hat Peter Nigst im Rahmen einer Dissertation das Werk von Robert Örley rekonstruiert. Die Ausstellung im Architekturzentrum Wien zeigt das gesamte verfügbare Plan- und Fotomaterial, ergänzt durch Modelle und Beispiele von Örleys zahlreichen Möbel- und Stoffentwürfen. Damit wird erstmals eine anschauliche Auseinandersetzung mit der Entwicklung dieses Wanderers zwischen Moderne und Heimatstil möglich.