Sammlungsbestände

Margherita Spiluttini Fotoarchiv

Atlas Austria – ein fotografischer Blick auf Österreichs Architekturgeschehen

Außenaufnahme Wohnhausanlage Donau City

Delugan Meissl, Wohnhausanlage Donau City, Parzelle 13, 1220 Wien, 1998
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini

Das Fotoarchiv von Margherita Spiluttini ist eine der wichtigsten fotografischen Sammlungen zum Architekturschaffen in Österreich von 1980 bis 2005.

 „Architektur ist immer etwas von Menschen Gemachtes und damit auch über Menschen Aussagekräftiges.“ (Margherita Spiluttini)

Im Auftrag bedeutender Architekt*innen und Theoretiker*innen dokumentierte Margherita Spiluttini in den letzten 35 Jahren über 4.000 Bauten und Objekte. Im Fokus ihrer Arbeit lag die Dokumentation zeitgenössischer Architektur. Daneben finden sich aber auch Untersuchungen zu städtebaulichen Themen und anonymer Architektur sowie die Auseinandersetzung mit historischen Bauten, Kunst im öffentlichen Raum und Ausstellungsdokumentationen.

Margherita Spiluttini war nicht nur in ganz Österreich, sondern auch im Ausland tätig, wie etwa in der Schweiz während ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Herzog & de Meuron. Viele eigenständige Fotoprojekte, u.a. die Serie „Nach der Natur“ zu baulichen Eingriffen in die alpine Landschaft, vervollständigen das umfangreiche Konvolut.

Im Fokus: 35 Jahre Architekturgeschehen

Die über die Jahre entstandenen 100.000 Fotografien, vorwiegend Großformat-Planfilm-Dias, sind vollständig inventarisiert. Der überwiegende Teil der Bilder liegt digital vor und ist online unter spiluttini.azw.at künftig zugänglich. Reproduktionen können im Architekturzentrum Wien kostenpflichtig bestellt werden.

Außenaufnahme Wohnhausanlage Alt Erlaa
Harry Glück, Wohnhausanlage Alt Erlaa, 1230 Wien , 1973–1985
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Innenaufnahme Neues Museum Nürnberg
Volker Staab, Rèmy Zaugg, Neues Museum Nürnberg/Deutschland, 1996–1999
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Innenaufnahme Gewerbehaus Wien
Carl Appel, Gewerbehaus der Wiener Wirtschaftskammer, 1030 Wien, 1952–1954
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Innenaufnahme Prada Aoyama Tokyo
Herzog & de Meuron, Prada Aoyama Tokyo/ Japan, 2001–2003
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Außenaufnahme Bibliothek Universität Cottbus
Herzog & de Meuron, Bibliothek der Universität Cottbus, Deutschland, 2001–2004
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Außenaufnahme Swiss Re – Zentrum für den globalen Dialog
Meili & Peter, Swiss Re – Zentrum für den globalen Dialog, Schweiz, 1996–2000
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Außenaufnahme Unité d'Habitation
Le Corbusier, Unité d'Habitation, Frankreich, 1949–1952
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini

Margherita Spiluttini Biografie

  • geboren 1947 in Schwarzach, Salzburg
  • lebt in Wien
  • seit 1981 freischaffende Fotografin
  • 1998 und 1999 Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst, Wien
  • 1999–2001 Mitglied im Fotobeirat der Kunstsektion im Bundeskanzleramt
  • 2000–2002 Gastprofessur an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz
  • 2008–2011 und 1995–1999 Mitglied im Vorstand der Wiener Secession

Auszeichnungen

  • 1996 Österreichischer Würdigungspreis für künstlerische Fotografie
  • 1997 Preis der Stadt Wien
  • 2005 Großer Kunstpreis des Landes Salzburg
  • 2006 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst
  • 2009 Otto Breicha-Preis für Fotokunst
  • 2016 Österreicher Staatspreis für künstlerische Fotografie