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Hintergrund 21

10. Wiener Architektur Kongress 2002. Next Europe / Das nächste Europa

Im November 2002 stand der 10. Wiener Architektur Kongress mit dem Titel „Next Europe. Das nächste Europa“ ganz im Zeichen der jüngsten Entwicklungen in der Architektur und Städteplanung Ost-und Südosteuropas. Im vorliegenden Hintergrund sind vier Vorträge aus dem 10. Wiener Architektur Kongress publiziert, die Einblicke in das architektonische Geschehen in Slowenien, Polen und Rumänien geben, sowie Judit Bodnárs Analyse der städtischen Entwicklung Budapests als ein „Paris des Ostens“ im Diskursgeflecht von Postkommunismus und Globalisierung.

1,10 

Beschreibung

„Westerweiterung“ sagt der Osten, „Osterweiterung“ sagt der Westen. Zehn osteuropäische Staaten befinden sich derzeit an der Schwelle zum Beitritt zur Europäischen Union. Dreizehn Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs steht Europa somit vor entscheidenden Umwälzungen auf politischer, sozialer wie auch kultureller Ebene. Die arrogante Politik des Westens, die osteuropäischen Länder als „Bittsteller*innen“ zu behandeln, die zunächst daran arbeiten müssen, „europareif“ zu werden, stellt eine recht unfruchtbare Basis der gegenseitigen Annäherung dar. Denn unabhängig von klar definierten politischen, juridischen, administrativen, wirtschaftlichen und andere Richtlinien, die die Beitrittsstaaten zu erfüllen haben, gibt es ein breites Feld, das nicht durch Regulierungen und Evaluierungen definierbar ist: der Umgang mit dem intellektuellen und kulturellen Erbe, sei es in Kunst, Musik, Literatur oder auch in Architektur und Städtebau. Eine wichtige Aufgabe, vor der die post-kommunistischen Länder stehen, ist die Neudefinition von kultureller Identität, die sich im Dialog mit den westlichen Staaten umso mehr stellt. Um im „Westen“ ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welch wertvolles kulturelles Erbe aufzuarbeiten und in ein großes – in das nächste – Europa einzubringen ist, bedarf es einiger Aufklärungsarbeit und eines regen Austauschs.
Was jener, der sich gelegentlich „Toughenegger“ nennt und nun an der Spitze eines nicht unbedeutenden Bundesstaates der Vereinigten Staaten von Amerika steht, kann, können die MOBAs schon lange. Denn: „Der Sinn der Pose ist es, den Anschein zu erwecken, etwas tun zu können, das dann nicht mehr getan zu werden braucht.“ Dass dabei mitunter etwas Porzellan in die Brüche geht, kennt man vom Film. Crystal Clear hat danach genau 4 Minuten, 36 Sekunden Zeit, ins Kino zu kommen, das Stadtkino am Schwarzenbergplatz, gleich bei den Sanddünen links.