Architekturzentrum Wien  
 

 
 
Was wurde aus der Postmoderne?
Eine Rahmenveranstaltung zur Ausstellung „Am Ende: Architektur“

Veranstaltungsort: Architekturzentrum Wien - Podium
Rahmenprogramm: Mittwoch, 22. Februar 2017, 19 Uhr
Tickets: Eintritt frei!

Veranstaltung in englischer Sprache

Gäste:
Hermann Czech, Architekt, AT
Elise Feiersinger, Architektin, AT
Job Floris, MONADNOCK, NL
David Kohn, Architekt, UK
Dietmar Steiner, ehemaliger Direktor Az W, AT
Moderation: Lorenzo De Chiffre, Abteilung Hochbau & Entwerfen, TU Wien

Lange Zeit schien es als Reaktion auf die umstrittene „Postmoderne“ regelrecht verpönt, mit historischen Referenzen zu arbeiten. Selbst das Bauen im Bestand war überwiegend davon geprägt, sich mit dem „Neuen“ vom „Alten“ abzusetzen. Das Schlüsselwort hieß Innovation – für jedes Projekt bis hin zum Möbelstück musste das Rad neu erfunden werden.

Heute existiert eine Generation von ArchitektInnen, für die kulturelle Kontinuität nichts ist, was überwunden werden muss. Diese Generation setzt sich mit der Vergangenheit auseinander, baut sie weiter und arbeitet mit Zitaten und Ornamenten. Ausgangspunkt ist stets der kontextuelle Aspekt und Ziel ist es, ein „Ganzes“ zu schaffen, das den BenützerInnen als familiärer, unaufgeregter Hintergrund dienen kann.

Doch wo verläuft die Grenze zwischen Kontextualisierung, kritischer Rekonstruktion und bloßer Nostalgie? Nicht umsonst sagt man, dass in Zeiten des Umbruchs die Sehnsucht nach dem längst Vergangenen am stärksten ist.


© Stijn Bollaert 

Was wurde aus der Postmoderne?

Information:
Karoline Mayer
Telefon: +43 (1) 522 31 15 - 28
Fax: +43 (1) 522 31 17
E-Mail: mayer@azw.at

 
 
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