Barrierefreie Exkursion

MuseumsQuartier

Exkursion für Blinde und Sehbehinderte

Ein Exkursionsteilnehmer erfühlt ein Tastmodell

Tastmodell MuseumsQuartier
Bild: Architekturzentrum Wien

Ohne das MuseumsQuartier kann man sich heute eigentlich keinen Sommer mehr vorstellen. Das war nicht immer so. Noch vor 15 Jahren war hier eine große Baustelle. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als man noch zu Pferd unterwegs war, befanden sich im MuseumsQuartier die Pferdeställe des Kaiserhofes. Später (ab 1922) wurde das Areal als Messe- und Ausstellungsgelände genutzt. Erst seit 2001 ist das MuseumsQuartier ein Kulturareal, so wie man es heute kennt. Ein Ort mit Museen, Theatern, ein Ort für Tanz, für digitale Kultur und vieles mehr. Trotzdem wird man an vielen Stellen an die „alte Zeit” erinnert. Wir gehen in das Foyer der Halle E+G und der Kunsthalle Wien. Dieses Gebäude war die ehemalige Winterreithalle. Hier gibt es noch die Empore, von der aus Zuschauer*innen auf die Reitkunst der Pferde hinunter schauen konnten. Vielleicht saß hier sogar Kaiserin Sissi und hat zugesehen. Neubauten gibt es drei, sie prägen auch das Bild des Areals: der weiße Block ist das Leopold Museum, der schwarze Block das Mumok, dazwischen liegt die Kunsthalle Wien. Alle anderen Kultureinrichtungen, wie auch das Architekturzentrum Wien, befinden sich in den renovierten, denkmalgeschützten Gebäudeteilen.

Vier Personen an die Fassade eines Museums klopfend
MUMOK im MuseumsQuartier
Bild: Architekturzentrum Wien
Ein Exkursionsteilnehmerin erfühlt einen Tastplan vom Museumsquartier
Taktiker Plan vom Museumsquartier
Bild: Architekturzentrum Wien

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