Buchbarer Workshop

„Man lebt nur zweimal“

Das Wiener Riesenrad, Symbol des Wiederaufbaus
© Architekturzentrum Wien

James Bond ist ein Kind des Kalten Krieges und verkörpert das Selbstbild des Westens wie kein Zweiter: klug, weltgewandt, unbesiegbar und charmant verhilft er dem demokratischen und kapitalistischen Westen, sich gegen die „bösen Mächte“ zu wehren. Die Ausstellung „Kalter Krieg und Architektur. Beiträge zur Demokratisierung Österreichs nach 1945“ lässt die Zeit wiederaufleben: Wettstreit der Besatzungsmächte, die erste bemannte Mondfahrt, der eiserne Vorhang! Die Ausstellung zeigt wie die Besatzungsmächte ihr Kulturprogramm nutzten, um die jeweilige neue Gesellschaftsordnung zu propagieren.

Wir werden nachvollziehen, inwieweit Kultur und Architektur als universelle Waffe eingesetzt werden kann und überlegen, ob dies heute immer noch so ist. Was kann Architektur?