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Ausstellung

Wiens unbekanntes Juwel

Fotografische Zeitreise in die 70er-Jahre

Do 10.11.2016 – Mo 09.01.2017
Täglich 10:00-19:00 Uhr
Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat: Wiens unbekanntes Juwel
Bild: Architekturzentrum Wien, Foto: Christoph Panzer, Grafik: LIGA: graphic design

Geänderte Öffnungszeiten:
Auf Grund des 20. Wiener Architektur Kongresses ist die Ausstellung „Wiens unbekanntes Juwel“ Do. 17.11. und Fr. 18.11. geschlossen sowie Sa. 19.11. und So.20.11. nur eingeschränkt zu besichtigen.

Eine Ausstellung im Rahmen von Eyes on – Monat der Fotografie Wien

Begrüßung: Sonja Pisarik Az WGäste: Wojciech Czaja, Architekturjournalist / Marina Klobucar, Tochter der Bauherrn und Bewohnerin

Wäre James Bond in den 1970er-Jahren in geheimer Mission nach Wien gekommen, so hätte er sich vermutlich die Wohnung Klobucar als Unterkunft ausgesucht. Tatsächlich gehörte die Wohnung dem aus Kroatien stammenden Dirigenten Berislav Klobucar (1924–2014). Im Zuge eines Engagements traf er in Buenos Aires auf eine Gruppe kreativer Exilösterreicher, unter denen sich auch die Architektenbrüder Walter und Hermann Loos befanden. Begeistert von den Wohnungseinrichtungen des jüngeren Hermann, beauftragte ihn Klobucar mit der Gestaltung seiner Wiener Wohnung.

Unbemerkt von der Öffentlichkeit entstand so Anfang der 1970er-Jahre eine der elegantesten und originellsten Wohnungseinrichtungen in Wien, die auch in Fachkreisen bis heute kaum bekannt ist. Das Juwel ist in einem singulären Originalzustand verblieben, an dem trotz der langen Zeitspanne von über 40 Jahren keine Zeitschichten ablesbar sind. Schon damals, im grauen Wien der Nachkriegszeit, war dieses „sensationell kosmopolitische“ Interieur auf 200 m2 einzigartig.

Fotos der Wohnung Klobucar von Christoph Panzer