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Ausstellung

The Austrian Phenomenon

Konzeptionen Experimente. Wien Graz 1958-1973

Do 01.04.2004 – Mo 12.07.2004
Täglich 10:00-19:00 Uhr, Mittwochs bis 21:00 Uhr
Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat: The Austrian Phenomenon
Bild: Architekturzentrum Wien, Grafik: LIGA: graphic design

In der internationalen Architekturgeschichte seit 1945 sind die Arbeiten der Wiener und Grazer Architekturszene im Zeitraum 1958-1973 als Mythos verhaftet und gleichzeitig als historische Neo-Avantgarde international anerkannt und rezipiert. In der Ausstellung werden die Arbeiten der einzelnen Produzenten des Austrian Phenomenon (von Raimund Abraham, Domenig/Huth, Coop Himmelblau, über Bernhard Hafner, Hans Hollein, Missing Link und Zünd up sowie viele andere) in Form von umfassenden Werkbiografien dokumentiert. Diese bilden zusammen mit dem zeitlichen Geschehen, den internationalen und lokalen Bezügen ein unabgeschlossenes Ganzes und signalisieren dadurch, dass das Austrian Phenomenon als „mass of unregulated singularities“ zu sehen ist. Als Ergänzung zu dieser Ansammlung von Fragmenten, welche aus einem räumlichen Nebeneinander von rund 50 Autoren/ Autorenkollektiven besteht, werden einzelne prominente und markante Arbeiten im Original gezeigt, die die Bandbreite der angewandten Arbeitsweisen von der Skizze zur Aktion aufzeigen.

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Sondernummer des Heftes hintergrund mit Textbeiträgen zu den Themenfeldern Mythologie der Architektur, Historisierung des Austrian Phenomenon und der Fragestellung Was ist ein Experiment?

Speziell für die Ausstellung wird ein besonderes Vermittlungskonzept angeboten: Im Rahmen von „masters and minds“ werden ProtagonistInnen und ZeitzeugInnen ihr Bild der Zeit in Führungen durch die Ausstellung heraufbeschwören.

Eröffnung

Hannes Pflaum, Vorstandspräsident Az W
Johannes Porsch, Kurator
Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft

Konzeption: Johannes Porsch, Katharina Ritter
Mitarbeit: Viola Stifter
Ausstellungsgestaltung: Nicole Six & Paul Petritsch mit Annja Krautgasser

Förderer des Az W:
Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr
Bundeskanzleramt Sektion Kunst
Wien Kultur
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
UNIQA Versicherungen AG
Zumtobel Staff Österreich Vertriebs-GmbH

Ein paar Blicke in die Ausstellung „The Austrian Phenomenon. Konzeptionen Experimente. Wien Graz 1958-1973“ in der Alten Halle des Az W, gestaltet von Nicole Six & Paul Petritsch mit Annja Krautgasser.
Das weiße Plakat wurde unzählige Male auf allen Oberflächen in der Alten Halle angebracht. Diese papierene Haut bildet den Rahmen für die Präsentation des „Austrian Phenomenon“.

Die Wände bilden den Bilderatlas, der aus fragmentarischen Werkbiografien aller Autoren (anhand von Abbildungen + Kurztexten) besteht. Vitrinen im Raum zeigen Modelle, Zeichnungen und Texte im Original, die Videostationen zeigen Originalaufnahmen der Konzepte und Experimente. Der gesamte Bilderatlas liegt in Form mehrerer gebundener Bücher zum Nachlesen auf.

Apropos Nachlesen: Begleitende Texte zu den Virtrinen-Inhalten liegen in Blockform auf. Abreissen, mitnehmen und zu Hause vertiefen. Der aktuelle „hintergrund“ zur Ausstellung ist im E-Shop erhältlich.

Die Alte Halle, neu eingekleidet
Die Alte Halle, neu eingekleidet
Bild: Pez Hejduk
Die Ausstellung
Die Ausstellung
Bild: Pez Hejduk
Bilderatlas
Bilderatlas
Bild: Pez Hejduk
Konzepte Experimente.
Konzepte Experimente.
Bild: Pez Hejduk

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