Exkursion

Neues und Zeit­loses in Buda­pest

Fr 26.04.2024 – So 28.04.2024 Abfahrt 08:42, Ankunft 21:20
eine Treppe die von einer Wiese nach oben führt

Bánáti + Hartvig Architecture: Eigenes Bürogebäude, 2021
© Foto: Tamás Bujnovszky

Eine 3-tägige Stadterkundung von der Zeit, als Budapest die am stärksten wachsende Metropole des Kontinents war (ca. 1880–1914), über Beispiele der Moderne der 1930er- und 1970er-Jahre bis zu Projekten der Gegenwart, wie dem Haus der Musik von Sou Fujimoto im Stadtwäldchen und beispielgebenden ungarischen (Landschafts) Architektur-Projekten.

Unser Fokus liegt auf Bereichen, die Budapest auszeichnen: Verkehrsinfrastruktur (von Gustav Eiffels Westbahnhof bis zu den Metrostationen der neuen Linie M4), historischen Industriearealen und deren Umnutzung und Weiterentwicklung, Badekultur, dem besonderen Naturkontext mit dem Fluss inmitten der Stadt, natürlichen Inseln, Felsen und Thermalquellen. Und auf den Synagogen, die es in Wien nicht mehr zu sehen gibt. Die jahrzehntelang verfallende Rumbach Synagoge von Otto Wagner ist nach Sanierung wieder zugänglich. Aktuelle Wettbewerbe erbrachten innovative internationale Siegerprojekte von Snøhetta, Grimshaw, Sanaa, Diller Scofidio + Renfro u. a. Während diese noch der Realisierung harren, entstanden jüngst Bauten und Interventionen im öffentlichen Raum von Budapester Büros, die neue Impulse für Architektur und Stadt geben. Experten des zeitgenössischen ungarischen Architekturzentrums KÉK werden uns mit ihrem kritischen Hintergrundwissen begleiten.

Mit:
János Klaniczay, KÉK
Tamás König, Architekt
Imre Szücs, FBIS architects
u. a.

Moderation:
Maria Welzig, Az W