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Ausstellung

Museum Neuhaus – Sammlung Liaunig

Präsentation der Wettbewerbsentwürfe

Do 05.02.2004 – Mi 11.02.2004
Täglich 10:00-19:00 Uhr

Museum Neuhaus – Sammlung Liaunig

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat der renommierte Industrielle Herbert W. Liaunig eine für die österreichische Kunst nach 1945 repräsentative Privatsammlung zusammengetragen. Die derzeit großteils eingelagerten Werke werden in Zukunft in einem eigens errichteten Museum ausgestellt. Aus den mehr als 2.000 Arbeiten werden ca. 300 Grafiken, 170 Bilder und 80 Skulpturen permanent zu besichtigen sein. Zusätzlich sind Wechselausstellungen geplant.

Für die Konzeption des Museums in Neuhaus (slow. Suha) an der Kärntner Grenze zu Slowenien wurden fünf internationale Top-Architektenteams eingeladen. Über die adäquate Präsentation der Sammlung hinaus, soll auch ein engagiertes architektonisches Zeichen in die von der Drau geprägte Südkärntner Landschaft gesetzt werden.

Um einem kritischen Fachpublikum und einer interessierten Öffentlichkeit die Gelegenheit zu geben, die von den Architektenteams eingereichten Projekte zu besichtigen und zu diskutieren, werden diese vom 5. bis 11. Februar 2004 im Architekturzentrum Wien/Museumsquartier präsentiert. Im Anschluss daran übersiedelt die Ausstellung nach Klagenfurt in das Museum Moderner Kunst Kärnten. Um einen möglichst unvoreingenommen Diskurs über die Entwürfe zu erlauben, wird das “Siegerprojekt” erst danach bekannt gegeben.

Kunstsammler und Bauherr Liaunig kann auf eine lange Tradition in der Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Stararchitekten verweisen. Beispiele für das erfolgreiche Integrieren zeitgenössischer Architektur in die Unternehmenspolitik ist u.a. das Engagement von Coop Himmelb(l)au und Günther Domenig im Rahmen der Sanierung der Funder AG – einem Erzeuger von Holzwerkstoffen, 1988. Dem folgte bei den Jenbacher Werken in Tirol die Neukonzeption der Fabriksgebäude durch den Architekten Josef Lackner, 1992-93. Federführend mitgewirkt hat Liaunig auch beim Auftrag für den Neubau der Hypo Alpe-Adria Bank in Klagenfurt durch Morphosis, Tom Mayne.

Die für den Museumsneubau eingeladenen und in der Ausstellung präsentierten Architektenteams sind:

EMBT – Benedetta Tagliabue, Barcelona, Spanien
Jurij Sadar + Bostjan Vuga, Ljubljana, Slowenien
Liz Diller + Ricardo Scofidio, New York, USA
Odile Decq, Paris, Frankreich
UN studio van Berkel & Bos, Amsterdam, Niederlande

Rückfragehinweis:

Menedetter PR
Dr. Dorothea Menedetter
Mag. Dieter Riedlinger
+ 43 (0) 1 533 23 80 – 28
E-Mail: riedlinger@menedetter-pr.at