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Podiumsdiskussion

Monuments At Risk

Mi 06.06.2018, 19:00

John Madin: Birmingham City Library, Birmingham, Großbritannien, 1969–1973, 2016 abgerissen
Bild: Jason Hood

SOS Brutalismus – kaum eine Architektur ist derart vom Abriss bedroht wie die der Nachkriegsjahrzehnte. 2016 wurde etwa die Birmingham Central Library (1974) trotz jahrelanger Proteste abgerissen.

Auch in Österreich läuten für viele Bauten der 50er bis 80er-Jahre die Alarmglocken. Dabei fühlte sich gerade diese Bauepoche mit ihren zahlreichen Kulturzentren, Universitäten oder Schulen dem Dienst am Allgemeinwohl verpflichtet. Inwieweit spielt beim Denkmalschutz neben der architekturhistorischen Relevanz auch die kultur- und sozialpolitische Komponente eine Rolle? Diese und andere brisante Fragen diskutiert eine illustre Expert*innenrunde.

Der britische Architekt Owen Luder: „In den Sechzigern haben meine Bauten Preise bekommen, in den Siebzigern Zustimmung, in den Achtzigerjahren hat man sie infrage gestellt, in den Neunzigern fand man sie lächerlich. Und als es auf 2000 zuging, waren die, die ich am meisten mochte, schon abgerissen.“

 

Gäste:

Nott Caviezel, Prof. für Denkmalpflege und Bauen im Bestand, TU Wien

Monika Platzer, Leitung Sammlung Az W

Paul Mahringer, Leiter Inventarisation und Denkmalforschung, BDA

Norbert Mayr, Aktionsgruppe „Bauten in Not“

Josef Weichenberger, Architekt

 

Moderation: Sonja Pisarik, Sammlung Az W

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