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Präsentation

mittwochs 44

Österreichischer Beitrag zur V. Architekturbiennale in Sao Paolo

Mi 15.10.2003, 19:00-21:00

mittwochs 29

Seit September 2003 zeigt die V. Architekturbiennale in Sao Paolo eine Kombination aus internationalen Themenausstellungen und erstmals auch Länderpräsentationen. Anstatt einer Hochglanzschau nationaler (gebauter) Leistungen findet in Sao Paolo unter dem Titel „Metropolis“ anhand von Konzeptionen und Architekturbeispielen eine aktive Auseinandersetzung mit der Zukunft der Stadt statt, gleichzeitig werden die immer enger werdenden Handlungsspielräume von Architektur in urbanen Räumen thematisiert. Die von der Kuratorin des österreichischen Beitrags Angelika Fitz ausgewählten Teams präsentieren innovative Gegenpositionen zu zentralistischen stadtplanerischen Strategien und zeigen allesamt dynamische Eingriffe in urbane Gefüge. mittwochs 44 präsentiert neben den Beiträgen Österreichs einen Gesamteindruck aus Sao Paolo.

Präsentation des Gesamtprogramms:

Angelika Fitz

Kuratorin des österreichischen Beitrags

Teilnehmende ArchitektInnen:
Klaus Stattmann
(Promenade Akzidental) schlägt „performative Zwischenräume“ vor, die nicht mehr Landschaft und noch nicht Architektur sind und als widerspenstige Raumgefüge zur vielseitigen Benutzung / Besetzung auffordern.

the next ENTERprise
(Generative Taktiken) inszenieren flüchtige und zugleich räumlich intensive Strukturen als Gegenargument zur zunehmend „gemanagten“ und von starren Faktoren definierten Architektur.

Wolfgang Tschapeller
(CATSCAN) nutzt vorhandene Gebäude oder Reststrukturen in der Stadt als urbane Landschaft, als 3-dimensionale Bauplätze. Gleichsam parasitär docken sich z.B. „Guestrooms“ an verschiedene Gebäude in der Stadt an und thematisieren u.a. den räumlichen Überfluss.

„Was aber den architektonischen und städtebaulichen Vorgangsweisen der drei beteiligten Architektenteams, Wolfgang Tschapeller, the next ENTERprise und Klaus Stattmann, spezifisches politisches Potential verleiht, ist ihre transversale Performatitvität, quer zur funktionalen Differenziertheit des Sozialen. Ihre multiplen transversalen Bewegungen verlaufen in unvorhergesehenen Routen und manifestieren sich in schwer zu referenzierenden Formen.“
(Angelika Fitz)