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Ausstellung

Liste der 28 Architekten

Sa 10.12.2005 – Sa 25.02.2006
Mo. - Sa. 10.00 - 18.00 Uhr

Liste der 28 Architekten

01 apm Architekten
02 Caramel Architekten
03 Georg Driendl
04 Eichinger oder Knechtl
05 Feyferlik / Fritzer
06 Gerhard Fischill
07 Hans Gangoly
08 gerner°gerner plus
09 Gohm & Hiessberger
10 Erich Gutmorgeth
11 Hertl.Architekten
12 Herzog_Hrabal
13 hobby a.
14 HOLODECK.AT
15 junger_beer architektur
16 Hermann Kaufmann
17 Johannes Kaufmann
18 Oskar Leo Kaufmann
19 lichtblau.wagner architekten
20 LP architekten
21 Poppe*Prehal
22 propeller z
23 querkraft architekten
24 Hans Riemelmoser
25 Schneider & Lengauer
26 stöckler_gruber
27 x architekten
28 yes architecture

Aufnahmen von der Az W Ausstellung „Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria“ im Österreichischen Kulturforum in New York City, USA.

Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
© Noah Sheldon
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
© Noah Sheldon
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
© Noah Sheldon
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
© Noah Sheldon
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
© Noah Sheldon
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
© Noah Sheldon
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
© Noah Sheldon
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
Home Stories. An Inside Look at Single-Family Houses in Austria
© Noah Sheldon

Az W in NEW YORK: Home Stories

Austrian Cultural Forum (ACF)
11 East 52nd Street
New York NY 10022

In der vom Architekturzentrum Wien in Kooperation mit dem Austrian Cultural Forum produzierten und vom Bundeskanzleramt/Sektion Kunst unterstützten Ausstellung wird ein Querschnitt der interessantesten, österreichischen Einfamilienhäuser der letzten 5 Jahre gezeigt. Jenseits der herkömmlichen Projektpräsentation stellt die Ausstellung seine Bauherrn anhand fotografischer Porträts in den Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit fotoK ist eine geradezu symbiotische Momentaufnahme der Häuser und Menschen entstanden – ein differenzierter Blick auf eine besondere Wirklichkeit der kulturellen Gegenwart Österreichs – und ein klares architektonisches Statement.

Einfamilienhäuser

Keine andere Bauaufgabe ist derart imstande die kulturelle Geschichte und Situation einer Region, eines Landes gleichzeitig so individuell wie universell zu repräsentieren. Eine Präsentation von privaten Wohnhäusern ist ein lebendiges, vielschichtiges Abbild von Wohnkultur und Lebensform im heutigen Österreich.
Aufgrund sich ändernder soziokultureller und ökonomischer Voraussetzungen entstand das private Einfamilienhaus in Österreich in großer Zahl eigentlich erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das waren und sind bis heute in überwältigender Mehrheit Häuser, die ohne Architekten realisiert wurden. Pläne und Formen dafür entstanden aus lokalen Informationen und Distinktionsritualen: Man baut sein Haus so, wie alle anderen auch schon. Die erfreuliche Entwicklung in Österreich: spätestens seit den frühen 90er Jahren leisten sich immer mehr ganz normale Bürger aus der Mittelschicht die Planung ihres Hauses mit einem Architekten.

Die Auswahl

Ausgewählt wurden 28 Einfamilienhäuser, die seit 2000 in Österreich fertig gestellt wurden. Informations-Pool bildete das Architektur Archiv Austria des Architekturzentrum Wien, das in den vergangenen fünf Jahren die architektonisch relevanten Häuser erfasst und auf www.azw.at veröffentlicht hat.
Die Ausstellung präsentiert verschiedene Haus-Typen: Kleinstlösungen in den für Österreich typischen Kleingartensiedlungen am Rande der Städte, Verdichtungen im Sinne von Zubauten zu bestehenden Gebäuden, Familien-Häuser mit intelligenten Grundrissen oder flexiblen Raumprogrammen, bis hin zu großzügigen Domizilen mit Pool und viel Freiraum.
Die Bauten überzeugen durch den sensiblen Umgang mit Topographie und umgebender Landschaft, sei es in Hanglage, einem dichten Siedlungsgebiet oder auf der grünen Wiese. Der Einsatz innovativer Baustoffe oder energieeffizientes Bauen in Form von Niedrigenergiehäusern gewinnt zunehmend an Bedeutung. Für im Wandel befindliche Lebensformen werden mit entsprechenden Raumprogrammen die passenden Wohnbühnen geschaffen: das Einfamilienhaus wird zum Patchwork-Familien-Haus, Mehr-Generationen-Haushalt oder Single-Wohnhaus. Und was für alle Häuser in der Ausstellung gilt: Baukunst wird nicht als Selbstzweck stilisiert, sondern im Dialog mit den Bauherren entwickelt.

Die Ausstellung

Die Hauptrolle in der Ausstellung spielen fotografische Porträts der Menschen und Familien, die in und mit den Häusern leben. Für die Porträts und Hausdokumentationen wurde fotoK, Verein für Fotografie und Kunst, beauftragt. Die differenzierte Bildsprache der vier Fotografen reagiert auf die situativen Bedingungen und zeigt vielschichtige Abbilder der Menschen und Häusern quer durch Österreich.
Die sehr privaten Porträts sind prominent in rhythmischer Abfolge an den Wänden platziert. Die dazugehörigen Hausdokumentationen mit Planmaterialien, Kurztexten und Fotos präsentieren sich horizontal in Form von Plakaten zur freien Entnahme und Verbreitung. Transportkisten der aus Österreich angereisten Ausstellung werden als Sitzgelegenheiten genutzt und ergänzen die Installation. Wie Reisekoffer thematisieren sie die Transformation der Menschen aus ihrem privaten Umfeld in den öffentlichen Zusammenhang einer Ausstellung, und der Bauten in einen neuen Kontext.

In dieser Annäherung an die Bauaufgabe Einfamilienhaus werden Formen des privaten Lebens in ihrer jeweiligen Eigenart und Individualität kenntlich, gehen die Physiognomien der Häuser und das Portrait ihrer Bewohner visuelle Allianzen ein, die – im Blick auf das Persönliche – auch der Architektur einen ungewohnten Interpretationsraum öffnen.

Kuratorin: Ulrike Haele, Architekturzentrum Wien
Mitarbeit: Martina Frühwirth, Architekturzentrum Wien
Konzept Fotografie: fotoK – Verein für Fotografie und Kunst, Pascal Petignat, Martin Scholz
Fotografie: Karin Großauer, Patrizia Gapp, Udo Leitner, Hao Lo
Ausstellungskoordination New York: Klaudia Bercow
Ausstellungsgestaltung und Grafik: Nicole Six und Paul Petritsch mit Annja Krautgasser