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Ausstellung

Lina Bo Bardi

Do 08.06.1995 – So 16.07.1995
Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat: Lina Bo Bardi
© Architekturzentrum Wien, Foto: Thomas Arnfelser, Grafik: Krieger|Sztatecsny, Büro für visuelle Gestaltung

Eröffnung: Dienstag, 07.Juni 1995, 19:00 Uhr

Eine Entdeckung! Die italienische Architektin Lina Bo Bardi hat zunächst in den dreissiger Jahren entscheidend am Kreis um „Casabella“ und dem italienischen Rationalismo mitgewirkt, ehe sie später in Brasilien durch ihre Aktivitäten und Werke einen grossen Einfluss auf die brasilianische Kunst und Architektur ausübte. Die Ausstellung zeigte nicht nur die Entwicklung ihrer architektonischen Arbeiten Anfang der 60er Jahre bis zu ihrem bedeutenden Umbau des Fabriksgeländes Pompéia in São Paulo Ende der 70er Jahre, sondern auch ihre Film- und Theaterinszenierungen sowie ihre Entwürfe als Mode- und Schmuckdesignerin.

„Architektur ist Kunst. Sie ist aber nicht als verschimmelter akademischer Begriff der bildenden Künste zu verstehen. Architektur ist für mich stark mit Wissenschaft und Technik verbunden. Eigentlich gibt es keinen Unterschied. Genaugenommen kann Technologie an sich keinen Schaden anrichten, verdrängte Poesie wie Schönheit und süsse Träume aber schon.“ Lina Bo Bardi

„Ihre kühnsten Spannbetonbauten bezeichnete John Cage als „Architektur der Freiheit“. Die italienisch-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi (1914-1992) zählt heute zu den bedeutendsten Architekten Lateinamerikas.“
Der Standard, 1. Juni 1995