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Symposium

Josef Frank und das Soziale im Wohnbau heute

Im Rahmen der Jubiläumsfeier „90 Jahre Wiener Werkbundsiedlung“

Do 22.09.2022, 16:30-21:00
Innenraum eines Gebäudes aus Ziegelsteinen errichtet mit einigen Pflanzen

H&P Architects, Brick Cave 2017
© Foto: Nguyen Tien Thanh

Josef Frank, Architekt, Aktivist und Intellektueller, richtete sein zentrales Interesse auf die soziale Wohnfrage. Was kann man von Frank heute, angesichts von Pandemie, Klimakrise und sozialer Polarisierung für die Frage des Wohnens lernen?

1929 plante Josef Frank (gemeinsam mit Oskar Wlach) eines der bedeutendsten Wohnhäuser der Moderne, die Villa Beer in Wien, und die von ihm initiierte Wiener Werkbundsiedlung, die vor 90 Jahren eröffnete. Trotz seiner eindeutig sozialistischen Positionierung konnten sich seine liberalen Vorstellungen vom Wohnen im Roten Wien nicht durchsetzen. „Der Bewohner darf auf keinen Fall das Gefühl haben, eine Nummer zu sein“, zählte ebenso zu Franks Kernaussagen wie seine Forderung „Vorwärts zur Natur“. Wie könnten Wohnbauten aussehen, die Franks Ansätze fortführen? Das Symposium präsentiert dazu vier internationale Architektur-Positionen, die ihrerseits Impulse für Wohnbauten und Quartiere in Wien geben können: Grand Huit, Paris (siehe auch S. 6–7); H&P architects, Hanoi; studio urbanek, Wien; Christophe Hutin Architecture, Bordeaux.

16:30 Begrüßung
Angelika Fitz, Direktorin Az W
Daniel Glaser, Wiener Wohnbauforschung MA 50
Herbert Medek, Leiter Denkmalschutzbehörde Stuttgart

17:00 Einleitung
Maria Welzig und Lene Benz, Az W

17:20 Vorträge
Marine Kerboua, Grand Huit, Paris (FR)
Doan Thanh Ha, H&P Architects, Hanoi (VNM)
Katharina Urbanek, studio urbanek, Wien (AT)
Christophe Hutin, Christophe Hutin Architecture, Bordeaux (FR)

19:00 Diskussion mit den Vortragenden

Moderation: Maria Welzig, Az W

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Wohnbauforschung Wien/MA 50