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Ausstellung

Happy Birthday Karl Marx!

Sammlung mit Aussicht #4

27.09.2018 – Frühjahr 2019, im Hof des Az W: täglich 00:00-24:00 / Ausstellungshalle 1: täglich 10:00-19:00
Foto von einem Architekturmodell mit kleinen Bäumchen

Karl-Marx-Hof, Wien, AT, 1926–1930, Modell, Christian Kornaus, 1987–1988
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Foto: Elmar Bertsch

2018 jährt sich der 200. Geburtstag von Karl Marx (1818–1893). In der Reihe der internationalen Reflexionen zur Aktualität der Marx'schen Ideen liefern wir einen besonderen Beitrag zur Wirkungsgeschichte in der Architektur.

In Wien bezeugt schon die Namensgebung von zwei bekannten Gemeindebauten, dem Karl Marx-Hof und dem Friedrich Engels-Hof, den Einfluss der politischen Revolutionäre auf die gebaute Geschichte. In den 1980er Jahren läutet Manfredo Tafuri, Begründer einer neo-marxistischen Architekturtheorie, mit seinem bahnbrechenden Buch „Vienna Rossa“ die bis heute anhaltende architekturgeschichtliche Renaissance des Wiener Gemeindebaus ein.

Zuvor hatten bedeutende Historiker der Architekturmoderne wie Leonardo Benevolo, Sigfried Giedion oder Henry Russell Hitchcock den Wiener Gemeindebau aufgrund seiner traditionellen und monumentalen Formensprache ignoriert. Nicht die Bauten des Roten Wien, sondern die des Neuen Frankfurt wurden zum Synonym für eine moderne Architektur.

In Kooperation mit dem Institut für Kunst und Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien beleuchtet die vierte Ausgabe der „Sammlung mit Aussicht“ die historischen Bezüge zwischen marxistischer Theorie und Wiener Gemeindebau.

Stadtplan von Wien

Das Neue Wien, aus: Das neue Wien. Ein Album mit Plan, Wien, 1931
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung

Projektteam:

Monika Platzer, Leitung Sammlung Az W

Angelika Schnell, Prof. für  Architekturtheorie, Akademie der bildenden Künste Wien

in Zusammenarbeit mit den Studierenden: Fabian Buxhofer, Iklim Dogan, Silvester Kreil, Adrian Man, Flavia Mazzanti, Naomi Mittempergher, Luka Sola