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Ausstellung

Festival „80 Tage Wien“

Fr 25.08.1995 – So 12.11.1995
Festivalplakat

Festivalplakat: Festival: 80 Tage Wien
© Architekturzentrum Wien, Fotos: Johannes Faber, Matthias Herrmann, Grafik: A. Pawlik, F. Pumhösl, M. Stutteregger

Eine Veranstaltung des Architekturzentrum Wien auf Initiative von Stadtrat Hannes Swoboda und in Zusammenarbeit mit der Stadtplanung Wien.
Die grosse Hauptausstellung „Architektur + Stadt“ zur aktuellen Wiener Bausituation als Kern und Ausgangspunkt dieses ersten Wiener Architektur Festivals wurde von einer Vielzahl zusätzlicher Ausstellungen, Busrundfahrten, Seminaren, Musikveranstaltungen, Kongressen, Vorträgen und Events an ungewöhnlichen Orten begleitet. Im Hof des Architekturzentrum Wien wurde ein temporärer Pavillon errichtet (Architekt Franz E. Kneissl), der als Informationszentrum und transparenter Schauplatz von über 40 Veranstaltungen diente.
Die Besucher, die diese Reise in 80 Tagen durch die Stadt – die eigene und fremde – antraten, konnten sich nicht nur von der Vielfalt architektonischer Projekte in Wien überzeugen, sondern ebenso von der Vielfalt und Unerschöpflichkeit des Themas Architektur selbst.

Programm

– Ausstellung „Architektur + Stadt“
– „Urban Exercises/Urbane Übungen“ von LOTprojekt Wien
– Installation „Wien Transparent“ von der Gruppe Netzwerk
– Diskussionsreihe „Hot Spots“
– Filmreihe „Städtereisen“ und „Kino zwischen der Stadt“ von St. Balbach Art Production/Kino der Orte
– Ausstellung und Workshop „KraftWerk1“
– Fotoausstellung „Stadtbilder Wien“ von Johannes Faber
– Wanderausstellung „Freiraum Superblock“ von Michael Zinganel
– Lichtbildinstallation „Make Up“ von Dieter Huber
– Musikfestival „Phonotaktik 95“ des Kunstvereins O.F.F.
– Wettbewerb „Der hässlichste Ort Wiens“ von der Lomographischen Gesellschaft Wien
– Film „So oder anders“ von Manu.Luksch
– Workshop „Kulturpolitik und Restrukturierung der Stadt
– … und viele andere Veranstaltungen zum Thema in der ganzen Stadt.

Pressestimmen

„Durch die vollkommen unterschiedliche Gestaltung der einzelnen Veranstaltungsprogramme und die zum Teil auf den ersten Blick gegensätzlich wirkenden eingesetzten dramaturgischen Hilfsmittel erlebt der Besucher die Komplexität dieses Themas, die zum Teil auch die Vorstellungskraft des Fachpublikums überschreitet, in einer überschaubaren Zusammenfassung. (…) In keinem vergleichbaren Projekt konnten bisher so tiefe Einblicke in das Gesamtgestaltungskonzept einer Stadt präsentiert werden.“
Perspektiven 05/1995

„Wer wusste wirklich, was in Wien an neuer qualitativer Architektur enstanden ist in den letzten 10 Jahren? Im Gedächtnis bleibt der Streit um die grossen Fische. 80 Tage Wien hat mit der Ausstellung im Architekturzentrum Wien sozusagen Rasterfahndung betrieben und keinesfalls kritiklos den Istzustand untersucht. Architekturausstellungen sind für manche zu unsinnlich, die Ergänzung der Ausstellung durch Stadtrundfahrten brachte für viele erstmals das Wien-Neu-Erlebnis.“
Salzburger Nachrichten, 16. November 1995

„Wegen anhaltenden Erfolges fortgesetzt wird das Architekturfestival „80 Tage Wien“. Zwei Tage nach dem offiziellen Ende des ersten multimedialen Veranstaltungsreigens resümierte Planungsstadtrat Hannes Swoboda am Dienstag Erfolg und Zukunft des Unternehmens: 30.000 Menschen haben das Angebot der 43 Veranstaltungen von Gemeinde und dem Architektur Zentrum genützt.“
Der Standard, 16. November 1995

„In 80 Tagen um die Stadt: das seit Anfang September in Wien laufende Architektur-Mammutfestival hat sein Motto nicht zufällig Jules Verne entlehnt. Die Veranstalter haben in der Zeitspanne von knapp drei Monaten ein Programm untergebracht, das so dicht und umfangreich ist, dass es in der Tat eher an eine grosse Reise als an eine einfache Stadterkundung gemahnt.“
Neue Züricher Zeitung, 17. Oktober 1995