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Symposium

BIG Az W: Sanierung der Moderne II

Mi 16.04.2008, 19:00-21:00

BIG Az W: Sanierung der Moderne II
Bild: Dan Perjovschi

Nicht nur die Baudenkmäler der so genannten “klassischen Moderne“ müssen aufwändig erhalten werden, auch viele der wesentlich jüngeren Gebäude aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind mittlerweile dringend sanierungsbedürftig. Berühmte Beispiele sind etwa Karl Schwanzers „20er Haus“, Viktor Hufnagls Hallenschulen oder Gerhard Garstenauers legendäres Hallenbad in Gastein. Auch im Immobilienportfolio der BIG befindet sich eine ganze Palette solcher Projekte, vor allem hochqualitative, teilweise vollständig originalgetreu erhaltene Schulgebäude. Insbesondere die zu ihrer Zeit experimentellen Projekte stellen Architekten und Bauphysiker heute vor neue, sowohl formal als auch technisch schwierige Herausforderungen. Anhand von Fachvorträgen und praktischen Beispielen will die BIG Az W-Veranstaltung “Sanierung der Moderne II“ aufzeigen, wie diese Gebäude zwar in ihrer Charakteristik möglichst originalgetreu erhalten, gleichzeitig jedoch räumlich, thermisch und infrastrukturell den erheblich veränderten zeitgemäßen Ansprüchen angepasst werden können.

Vortragende

Einführungsvortrag zur Bausubstanz der BIG aus der zweiten Hälfte 20. Jhdt., Wolfgang Gleissner, BIG
Sanierung/Erweiterung des Bundesschulzentrums Kirchdorf an der Krems, Peter Riepl, Riepl Riepl Architekten
Aktuelle Beispiele, Martin Kohlbauer, Architekt
Bauphysikalisch technische Problematiken bei der Sanierung, Walter Prause, Bauphysiker
Sanierung „20er Haus“, Adolf Krischanitz, Architekt

Podiumsdiskussion

Wolfgang Gleissner
Peter Riepl
Martin Kohlbauer
Walter Prause
Adolf Krischanitz
Eva-Maria Höhle, Generalkonservatorin Bundesdenkmalamt
Moderation: Dietmar Steiner, Direktor Az W; Ute Woltron, Architekturjournalistin