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Ausstellung

Az W in KÖLN: Hands-On Urbanism 1850-2012

im Rahmen von plan12 – Architektur Biennale Köln

Sa 22.09.2012 – Fr 28.09.2012
Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat: Hands-On Urbanism 1850 - 2012
© Architekturzentrum Wien, Foto: Shu-Mei Huang, Grafik: LIGA: graphic design

Auf Basis von mehrjährigen internationalen Recherchen präsentiert Kuratorin Elke Krasny historische wie gegenwärtige Fallbeispiele für Stadtentwicklung von unten in Chicago, Leipzig, Wien, Bremen, Amsterdam, New York, Paris, Hongkong, Istanbul, Porto Alegre, Havanna oder Quito. Sie gibt einen Überblick über selbstorganisierte, kollektive, informelle Bewegungen und über die Räume, die dadurch entstehen. Die Ausstellung zeigt, wie maßgeblich oft kleine Projekte zu großen Veränderungen führten und führen.

„Hands-On Urbanism“ stellt eine andere Stadtgeschichte vor, die dringliche Fragen an die Verantwortung von Gestaltung durch Architektur und Planung und an die Ressourcenlogik von Städten stellt. Wie agieren ArchitektInnen in diesen Prozessen und was lässt sich von dieser Stadtgeschichte von unten lernen? Ihre Rolle reicht von InitiatorInnen über AktivistInnen bis hin zu ForscherInnen. Wie reagiert die Stadtplanung auf diese Entwicklungen? Das Spektrum reicht von der Gründung eines Siedlungsamtes über verspätete Infrastrukturmaßnahmen und Duldung bis zu behördlich unterstützenden Maßnahmen, aber auch der Einführung neuer Gesetze und der Legalisierung in offiziellen Stadtplänen.

Kuratorin: Elke Krasny
Ausstellungsgrafik: Alexander Schuh

Termine

23.09.2012, 18:00
Vortrag Hands-on Urbanism von Elke Krasny (Kuratorin), anschl. Gespräch mit Pablo Molestina (Architekt, Professor an der FH Düsseldorf) > meetingpoint, DQE-Halle, Heliosstr. 35–37

plan12 – Architektur Biennale Köln

plan12 findet vom 21. bis zum 28. September 2012 statt und führt den inhaltlichen Ansatz des Prologs weiter und thematisiert, analysiert und diskutiert unter dem Titel „Szenario lebenswerte Stadt“ die Entwicklung unserer Städte zu lebenswerten Orten und Räumen, wo intelligente und über den Tag hinausweisende Antworten auf drängende soziale, verkehrliche, klimatische und ästhetische Fragen gefunden werden müssen.