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Ausstellung

Actopolis

Die Kunst zu Handeln

Sa 07.10.2017 – So 15.10.2017
Täglich 10:00-19:00

Actopolis. Die Kunst zu handeln
© Architekturzentrum Wien

Die Krise ist für viele europäische Städte mittlerweile ein Dauerzustand. Die mehrjährige Plattform Actopolis etabliert ein transnationales Testfeld für urbane Alternativen.

Wie haben sich die Stadtgesellschaften in Südosteuropa nach den Ereignissen im Gezi-Park in Istanbul oder am Syntagma-Platz in Athen oder nach der Schließung der sogenannten Balkanroute verändert? Wie reagieren Kulturschaffende darauf, wenn Städte zu Orten “eines alternativen exotischen Katastrophen- und Überlebenstourismus“ (G. Stathopoulou) werden? Rufe nach dem guten Leben jenseits von Austeritätspolitik, nach einer vielschichtigen Öffentlichkeit, die diesen Namen verdient, nach Gemeinschaften, die sich nicht über Abschottung definieren, werden lauter und intensiver.

6 Personen in einer Ausstellung
Actopolis. Die Kunst zu handeln
© Foto: eSeL.at
Zwei Personen in einer Ausstellung.
Actopolis. Die Kunst zu handeln
© Foto: eSeL.at
Ausstellungstafel
Actopolis. Die Kunst zu handeln
© Foto: eSeL.at
Eine Frau mit Schärpe unterschreibt ein Dokument.
Actopolis. Die Kunst zu handeln, Bürgermeister*in für 10 Minuten
© Foto: eSeL.at
Singender Chor
Eröffnung Actopolis und urbanize!, Subchor Sing-Along
© Foto: eSeL.at
Eine Person vor Ausstellungstafeln stehend
Actopolis. Die Kunst zu handeln
© Foto: eSeL.at
Actopolis – beteiligte Städte
© NODE
Actopolis Lab – gemeinsame Projektentwicklung
© Rainer Schlautmann
„Commanding Heights“ – zur Militarisierung des öffentlichen Raums, Actopolis Ankara/Mardin
© Foto: Sevgi Ortaç
PAT, Actopolis Athen: „How much I enjoy listening to people going up in the elevator speaking Romanian“
© Foto: Michael Pappas
Ein Mensch, dessen Rückenansicht man sieht, geht auf einer Straße in einer Stadt
Actopolis Micro-Residencies: stadtübergreifende Netzwerke
© Foto: Michael Pappas

Über das Projekt Actopolis

Bereits seit 2015 verbindet Actopolis über 70 Architekt*innen, Urbanist*innen und Aktivist*innen aus Ankara/Mardin, Athen, Belgrad, Bukarest, Oberhausen, Sarajevo und Zagreb in einem städteübergreifenden Produktionslabor. Beides, Gemeinsamkeiten und Unterschiede müssen dabei ständig neu verhandelt werden. Das konkrete Ziel von Actopolis ist nicht das große Einzelereignis, sondern die Weitergabe von Erfahrung und die Entwicklung von urbanistischen Werkzeugen. Die aktuelle Ausstellung vermittelt die Ergebnisse der dreijährigen Zusammenarbeit und wird in Kooperation mit dem Festival Urbanize selbst wieder zum öffentlichen Ort für Debatten.

Akteur*innen

Kurator*innen: Ana Dana Beroš, Danijela Dugandžić, geheimagentur, Ștefan Ghenciulescu, Raluca Voinea, Elpida Karaba, Glykeria Stathopoulou, Boba Mirjana Stojadinović, Pelin Tan

Künstlerische Leitung: Katja Aßmann, Angelika Fitz, Martin Fritz

Projektleitung: Juliane Stegner/Goethe-Institut Athen