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Dauerausstellung

a_schau

Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert

Dauerausstellung, Täglich 10:00–19:00
Außenaufnahme eines Gebäudes mit Menschen

Stadt des Kindes, Anton Schweighofer, 1140 Wien, 1969-1974, Detail Familienhaus
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Barbara Pflaum

Die „a_schau“ ist die Dauerausstellung des Az W. Sie zeigt einen kompakten Überblick zur Entwicklung und Geschichte der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts und einen einzigartigen Blick auf 150 Jahre Architekturschaffen in Österreich.

In zehn Episoden entfalten sich die relevantesten Phänomene und Strömungen und lassen dabei Platz für autonome Positionen. Ausgehend vom Aufstieg Wiens zur imperialen Großstadt führt die Ausstellung ins Spannungsfeld zwischen sozialpolitischem Experiment, der „Eroberung“ alpiner Landschaftsräume, den Machtverstrickungen in der NS-Zeit und dem Wiederaufbau nach 1945.

Die Dauerausstellung "a_schau. Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert"
Bild: Pez Hejduk
Außenaufnahme eines Gebäudes
Lois Welzenbacher, Turmhotel Seeber, Hall in Tirol, 1930–1931
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Außenaufnahme eines Gebäudes
ARTEC Architekten, Raum Zita Kern, Raasdorf, 1997–1998
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Außenansicht der Secession
Josef Maria Olbrich, Secession, 1010 Wien, 1897–1898
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Außenansicht Haus Beer
Josef Frank, Haus Beer, 1130 Wien, 1929–1931
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Skizze Kirche
Fritz Wotruba, Fritz G. Mayr, Kirche "Zur Heiligsten Dreifaltigkeit", 1230 Wien, 1965–1976
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung
Außenansicht Steinhaus
Günther Domenig, Steinhaus, Steindorf, Kärnten, 1986–2008
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Skizze Geschäft
Hans Hollein, Kerzengeschäft Retti, 1010 Wien, 1964–1965
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung
Die Dauerausstellung "a_schau. Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert"
Bild: Pez Hejduk
MISS Sargfabrik, BKK-3, 1140 Wien, 1998–2000
Bild: Hertha Hurnaus
ARTEC Architekten, Raum Zita Kern, Raasdorf, 1997–1998
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Margherita Spiluttini
Coop Himmelb(l)au, Dachausbau Falkestraße, 1010 Wien , 1983–1988
Bild: Archiv Coop Himmelb(l)au, Gerald Zugmann
Günther Domenig, Steinhaus, Steindorf, Kärnten, 1986–2008
Bild: Ferdinand Neumüller
Josef Lackner, Kirche Sankt Emmaus, Völs, Tirol, 1965–1967
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Friedrich Achleitner
Arbeitsgruppe 4, Seelsorgezentrum Ennsleiten, Steyr, Oberösterreich, 1970–1971
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung, Friedrich Achleitner
Viktor Hufnagl, Hauptschule und Sporthalle, Bundesrealgymnasium, Weiz, Steiermark, 1976–1978

Moderne, Experimente und Krisen

Das Jahr 1958 ist für die Architekturentwicklung in Österreich signifikant. Es werden einige Schlüsselbauten fertiggestellt, die einen etwas späten Aufbruch in die internationale Moderne signalisieren. Danach machen sich Raumfahrt, der weltweite Siegeszug von Pop-Kultur und Massenmedien in der Architekturproduktion bemerkbar. Die Ölkrise von 1973 setzt den utopischen Konzepten ein abruptes Ende und markiert gleichzeitig den Beginn einer Vielzahl von konstruktiven und formalen Experimenten. Wichtiger Bestandteil der Ausstellung sind aktuelle Positionen quer durch Österreich, die in digitaler Form präsentiert werden.

Kuratorinnen: Gabriele Kaiser, Monika Platzer, Az W

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