Sammlungsbestände

Architekt*innen­lexikon

Biografien, Ideen und Werke

Elsa Prochazka, Rudolf Kohoutek, Hermann Czech, Franz E. Kneissl, Heinz Frank, Heinz Tesar, Friedrich Achleitner, Werner Appelt, Adolf Krischanitz, Otto Kapfinger, Rob Krier
© Architekturzentrum Wien, Sammlung, Foto: Margherita Spiluttini

Das Architekt*innenlexikon schließt als umfassendes Nachschlagewerk eine gravierende Lücke der Architekturforschung und bietet Informationen zu Architekt*innen, Baumeister*innen, Städteplaner*innen und Theoretiker*innen, deren Wirken das Stadtbild Wiens und ganz Österreichs bis heute prägt. Biografische, stilkritische, architekturtheoretische, architekturgeschichtliche sowie städtebauliche Kriterien werden darin berücksichtigt und ergeben in ihrer Gesamtheit einen weit über herkömmliche Lexika hinausreichenden Einblick in das Bau- und Diskursgeschehen Wiens.

Den Kern des Lexikons bilden rund 1.050 Einträge zu Architekt*innen, die zwischen 1770 und 1945 in Wien tätig waren. Sie gehen auf ein vom FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung gefördertes Forschungsprojekt (2003–2013) zurück.

Heute wird das Lexikon laufend erweitert: Die Architekt*innen, deren Bestände sich in der Sammlung des Az W befinden, fließen ebenso ein wie Architekturpionierinnen aus dem gleichnamigen Forschungsprojekt des Margarete Schütte-Lihotzky Zentrum Wien. In Kooperation mit dem Az W wird ein Schwerpunkt auf Architektinnen gelegt, um deren bislang vernachlässigte Rolle in der Architekturgeschichte sichtbarer zu machen.