Sammlungsbestand

Renate Banik-Schweitzer

*1939

Forschungsmaterial zu Wien
© Architekturzentrum Wien, Sammlung, Vorlass Renate Banik-Schweitzer

Das Archiv von Renate Banik-Schweitzer dokumentiert ihre langjährige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Stadt Wien und ihrer Planungsgeschichte.

Im Zentrum von Banik-Schweitzers Forschung stehen der Wohnungsbau, die Infrastruktur sowie die sozialräumlichen Strukturen der Stadt. Ergänzend dazu umfassen ihre Arbeiten historische und ökonomische Analysen städtischer Entwicklungsprozesse.
Der Teilbestand bietet Einblicke in die Materialien zum Planungsatlas Wien, der ab 1983 von der Magistratsabteilung 18 herausgegeben wurde. Der Atlas zählt zu den zentralen Instrumenten der stadtplanerischen Grundlagenarbeit und dokumentiert zugleich den planerischen Diskurs der 1980er-Jahre in Wien.

Biografie

  • 1939 geboren in Wien
  • 1957–1965 Studium der Architektur an der TH Graz und der TH Wien
  • 1972 Promotion am Institut für Städtebau, Raumplanung und Raumordnung der TH Wien mit einer Arbeit zum staatlich geförderten, kommunalen und gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsbau in Österreich bis 1945
  • 1964–1965 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Städtebau, Raumplanung und Raumordnung der TH Wien
  • 1965–1967 Hochschulassistentin am Institut für Städtebau, Raumplanung und Raumordnung der TH Wien
  • 1967 Förderung der wissenschaftlichen Arbeit durch den Dr. Adolf Schärf Fonds
  • 1972 Förderung der wissenschaftlichen Arbeit durch den Camillo Sitte Fonds
  • 1970–1977 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Stadtforschung in Wien
  • Ab 1977 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wiener Stadt- und Landesarchiv, beauftragt mit Planung und Realisierung des Historischen Atlas von Wien sowie des Österreichischen Städteatlas
  • 1981–2015 Herausgeberin und wissenschaftliche Gesamtleitung des Historischen Atlas von Wien und des Österreichischen Städteatlas (gemeinsam mit Felix Czeike)
  • 1989–1991 Kooptiertes Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖGFA)
  • 2002 Pensionsantritt als Senatsrätin

Auszeichnungen

  • Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖGFA)