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Bild: Architekturzentrum Wien

Seit 2016: Roland Rainer und seine biografischen Verflechtungen von 1935 bis 1945

Buchcover der Publikation von Johannes Göderitz, Roland Rainer, Hubert Hoffmann, Die gegliederte und aufgelockerte Stadt, 1957

Cover: Johannes Göderitz, Roland Rainer, Hubert Hoffmann, Die gegliederte und aufgelockerte Stadt, 1957
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung

Roland Rainer (1910–2004) zählt zu den bedeutendsten österreichischen Architekten der Nachkriegsmoderne. 2015 wurde sein Nachlass vom Architekturzentrum Wien übernommen.

Projektteam: Ingrid Holzschuh, Waltraud Indrist, Monika Platzer

In Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste, der langjährigen Wirkungsstätte Roland Rainers, wurde 2016/2017 aufgrund seiner nach wie vor ungeklärten Rolle zur Zeit des Nationalsozialismus eine biografische Quellenerhebung in deutschen, österreichischen und polnischen Archiven durchgeführt. Weiters ist ein Forschungsprojekt zu Rainers architektonischem Œuvre in Vorbereitung.

Seit 2016: Aufarbeitung des Bestandes von Hans Hollein (1934–2014)

Architekturmodell vom Kerzengeschäft Retti

Hans Hollein, Kerzengeschäft Retti, 1010 Wien, 1964–1965, Modell
Bild: Archiv Hans Hollein, Az W und MAK, Wien

„Hans Hollein ist seit sechzig Jahren der einflussreichste und international wichtigste Architekt aus Österreich. Kein anderer österreichischer Architekt hat wie er zur internationalen Debatte und Entwicklung der Architektur beigetragen.“ (Dietmar Steiner, ehem. Direktor Architekturzentrum Wien)

Projektteam: Mechthild Ebert, Monika Platzer, Katrin Stingl

Die Republik Österreich erwarb 2016 mit dem Archiv Hans Hollein den wichtigsten und umfangreichsten Bestand der österreichischen Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Dieser wurde durch das MAK – Museum für angewandte Kunst –übernommen und in Form einer Dauerleihgabe dem Architekturzentrum Wien übergeben. Die Übernahme begründet eine in Österreich einzigartige Sammlungs-Kooperation, das „Archiv Hans Hollein, Architekturzentrum Wien und MAK, Wien“. Zurzeit wird der 300 Paletten umfassende Bestand nach wissenschaftlichen Kriterien geordnet und erfasst.

Seit 2016: Aufarbeitung des Bestandes von Günther Domenig (1934–2012)

Architekturmodell „Wohnutopie Ragnitz“

Eilfried Huth, Günther Domenig, Stadt Ragnitz, Projekt, Foto
Bild: Architekturzentrum Wien, Sammlung

Günther Domenig ist einer der Protagonisten der Grazer Architekturszene, die international als „Grazer Schule“ Furore machte.

Projektteam: Monika Kus (2016), Christoph Freyer (2017), Katrin Stingl (seit 2016)

Der umfangreiche Bestand wurde 2014 vom Büro Domenig & Wallner ZT, der letzten Wirkungsstätte von Günther Domenig, an das Az W übergeben und befindet sich momentan in der wissenschaftlichen Erfassung. Von 1964 bis 1975 arbeitete Domenig mit Eilfried Huth (*1930) zusammen, dessen Vorlass sich ebenfalls im Az W befindet. Damit wird es erstmals wieder möglich, die innerhalb der Bürogemeinschaft Domenig Huth entstandenen Projekte zusammenzuführen und lückenlos zu dokumentieren. Ihre Bauten und vor allem ihre visionären Wettbewerbsprojekte zählen heute zu den Schlüsselwerken der österreichischen Architekturgeschichte. Für das 1966 im Rahmen der Ausstellung „Urban Fiction“ gezeigte Megastrukturprojekt einer Überbauung der Stadt Ragnitz erhielten sie 1969 den Grand Prix d’Urbanisme et d’Architecture in Cannes und legten damit den Grundstein zu ihrer internationalen Karriere.

 

Abgeschlossene Projekte

Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Studien