Engagement

Kleinkonferenzen

Personen an Tischen sitzend im Gespräch

Kleinkonferenz in der Bibliothek des Az W
Bild: Architekturzentrum Wien

Die Kleinkonferenzen finden ausschließlich für die Mitglieder der Architecture Lounge und für ausgewählte Expert*innen aus Politik, Architektur und Wirtschaft im Az W statt. In workshopartiger Atmosphäre bietet dieser freie Gedankenaustausch eine Plattform ganz im Sinne des Netzwerkgedankens.

Die Kleinkonferenzen bilden ein besonders exklusives Format, die Themen werden vom Kreis der Architecture Lounge Mitglieder vorgeschlagen, aber mit völliger inhaltlicher Autonomie vom Architekturzentrum Wien entwickelt und programmiert.

 

Diskussionsabend
Kleinkonferenz in der Bibliothek des Az W
Bild: Christian Jobst
Diskussionsabend
Kleinkonferenz in der Bibliothek des Az W
Bild: Christian Jobst
Referent*innen
Kleinkonferenz in der Bibliothek des Az W
Bild: Christian Jobst

Vergangene Kleinkonferenzen

28. Kleinkonferenz: Perspektiven für den Wiener Wohnbau (05.12.2017)

Die IBA_Wien Neues Soziales Wohnen stellt als erste internationale Bauausstellung die Zukunft des sozialen Wohnbaus in den Mittelpunkt. Was sind die konkreten Leitlinien dieser IBA? Und kann sie tatsächlich neue Perspektiven für den Wiener Wohnbau eröffnen? Neben einer Einführung in die Vorhaben und Kriterien der IBA diskutierte der Abend zwei ganz aktuelle Vorschläge zur Weiterentwicklung der Verfahren im geförderten Wohnbau.

Begrüßungs-Statement durch Barbara Novak, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat in Vertretung von Michael Ludwig, Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung

Referenten: Wolfgang Förster, Koordinator IBA_Wien, Internationale Bauausstellung Wien 2020–2022, zu den IBA Leitlinien; Rudolf Scheuvens, Professor für örtliche Raumplanung und Stadtentwicklung an der Technischen Universität Wien, zum Wettbewerbsverfahren „An der Schanze“; Christoph Mörkl, SUPERBLOCK, zur Architekt*inneninitiative zu einem Wettbewerbsverfahren

Round Table Diskussion mit den oben genannten sowie Markus Kaplan, Silja Tillner, Helga Fassbinder, Heinrich Kugler, Johann Gruber

Moderation: Angelika Fitz, Az W

27. Kleinkonferenz: Gebäude als Rohstoffbanken (03.04.2017)

Die natürlichen Ressourcen der Erde sind begrenzt, das Thema Rohstoffknappheit steht daher zunehmend im Fokus. Eine Lösung ist, dass wir Gebäude als Rohstoffbanken begreifen und bereits bei der Errichtung dieser an ihre Wiederverwertung bzw. -verwendung und das Recycling denken müssen. Laut Expert*innen ist die Betrachtung der Lebenszykluskosten im Bereich gewerbliche Immobilien bereits Routine, allein im Wohnbau wird dies noch oft vernachlässigt. Speziell im sozialen Wohnbau hat die Minimierung der Investitionskosten oberste Priorität. Dies greift zu kurz. Ziel müsste es sein, über die Optimierung der Lebenszykluskosten zu niedrigeren Bewirtschaftungskosten zu kommen.

Impulsstatement: Renaud Haerlingen, Rotor, Brüssel

Round Table Diskussion: Ulrich Kral, TU Wien, Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft; Reinhard Mechtler, Fritsch, Chiari & Partner Ziviltechniker GmbH; Markus Meissner, pulswerk GmbH; Thomas Romm, forschen planen bauen ZT

Moderation: Angelika Fitz, Az W

26. Kleinkonferenz: Die ÖBB als Stadtentwickler (01.12.2016)

Die ÖBB macht Wohnungen mobil. Innerhalb von 10 Jahren sollen auf ehemaligen ÖBB-Flächen in Wien weitere 25.000 Wohnungen entstehen. Neben den Nordbahnhof-Gründen als größtem Areal für die Nachnutzung werden aber auch das Nordwestbahnhof-Areal, das Hauptbahnhof-Areal oder kleinere Areale wie der Bereich Felberstraße oder Florasdorf entwickelt. Herbert Logar, ÖBB-Immobilienmanagement GmbH, zeigte in seinem Vortrag die zukünftigen Meilensteine der ÖBB im Bereich der Stadtentwicklung auf.

Impulsstatement: Herbert Logar, GF ÖBB-Immobilienmanagement GmbH

Round Table Diskussion mit: Thomas Madreiter, Planungsdirektor, Leiter der Gruppe Planung; Gregor Puscher, stellvertretender Abteilungsleiter MA 21, Gruppenleiter der Planungsgruppe West; Winfried Kallinger, Kallco; Michael Pech, ÖSW; Andreas Reittinger, ÖVW

Moderation: Angelika Fitz, Az W

25. Kleinkonferenz: Wohnen „BEFREIEN“ (31.03.2016)

„In den letzten fünf Jahren haben sich die Baukosten durch Normen und Bauordnungen im (Wohnungs)bau um ein Drittel erhöht, wodurch das leistbare Wohnen zunehmend unter Druck gerät“ (Plattform Wohnungsbau). Was aber sind die Kostentreiber? Mehr Wohnraum durch kostengünstigeres Bauen stand im Zentrum der 25. Kleinkonferenz.

Impulsstatements: Kurt Puchinger, Vorsitzender des Grundstücksbeirates; Karl Wurm, GBV-Obmann und Mitinitiator „Plattform Wohnungsbau“; Peter Lorenz, LORENZATELIERS: „Architektur, Kosten im geförderten Wohnbau Wien“

Round Table Diskussion mit: Peter Lorenz; Kurt Puchinger; Ernst Schlossnickel, MD-BD – Gruppe Behördliche Verfahren und Vergabe; Werner Schuster, MD-BD – Gruppe Hochbau; Karl Wurm

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

24. Kleinkonferenz: Wohnen im Turm (03.12.2015)

Viele europäische Städte zeigen, dass das Wohnen im Hochhaus zum neuen Trend wird. Auch in Wien gibt es mittlerweile eine Reihe von Bauträgern, die ihre neuen Wohnprojekte in den Himmel wachsen lassen. „Angesichts von viel Zuzug und Flächenknappheit in den Metropolen kann’s eben nur noch in die Höhe gehen“, sagen Marktanalysten. Welche Vor- und Nachteile birgt das Wohnen im Turm, wer sind die Zielgruppen und welchen Beitrag kann das Wohnhochhaus zum steigenden Wohnraum-Bedarf leisten.

Gerd Erhartt, querkraft architekten; Christoph Reinprecht, Institut für Soziologie; Michael Pech, Österreichische Siedlungswerk AG; Andreas Holler, BUWOG Group

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

23. Kleinkonferenz: Bauen mit Holz (24.06.2015)

Mehrgeschossigen Holzbauten standen bis vor einigen Jahren noch bauordnungsrechtliche Einschränkungen entgegen. Diese waren vor allem durch die Anforderungen an den baulichen Brandschutz begründet. Das Forschungsprojekt 8+ von Schluder Architektur konnte erstmals den Nachweis erbringen, dass die Errichtung eines bis zu zwanzigstöckigen Hauses mit Holz als ausschließlich tragendem Element bei Erfüllung sämtlicher sicherheitstechnischer Anforderungen möglich ist und sprengte damit die „mentalen (und behördlichen) Grenzen im Umgang mit Holz“. In Wien entsteht ein 24 Etagen hohes Holz-Hochhaus, das mit seinen 84 Metern das Thema Holz-Hybrid-Bauweise für großvolumige Bauten neu durchdacht hat.

Michael Schluder, Schluder Architektur: Forschungsprojekt 8+; Andrea Bernasconi: Wohnbau Via Cenni, Mailand; Oliver Sterl, Rüdiger Lainer & Partner Architekten: HoHo Wien

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

22. Kleinkonferenz: Smart Cities im Fokus (24.11.2014)

Im Sommer 2014 wurden im Wiener Gemeinderat der Stadtentwicklungsplan STEP 2025 und die Smart-City-Strategie verabschiedet. Beide Dokumente legen den Fokus auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der Stadtentwicklung. Klingt auf dem Papier gut. Doch was bedeutet es in der Praxis? Wie können smarte Ideen implementiert werden? Braucht Smart City Stupid Buildings? Wie smart ist die Slow City? Und welche Strategien hat die smarte Vorbildstadt Amsterdam?

Ina Homeier, Smart City Wien Initiative; Frans-Anton Vermast, Strategy Advisor Low Carbon & Connected Urban Policies; Michael Gehbauer: GreenHouse, Studierendenwohnheim von aap.architekten; Manfred Pagler: Bauplatz D1 von Berger + Parkkinen Architekten, querkraft architekten

Moderation: Dominic Weiss, tina vienna / Smart City Agentur

21. Kleinkonferenz: Es werde Licht. Architektur ohne Haustechnik?! (13.05.2014)

Technologischer Fortschritt, schwindende Ressourcen und ein steigendes Energiebewusstsein spielen bei Gestaltungsfragen eine immer größere Rolle. Architektur muss stärker als bisher auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Nutzer Rücksicht nehmen, auch weil wir einen Großteil unseres Alltags in Gebäuden ohne natürliches Licht verbringen. Fragen zur visuellen und energetischen Gebäudeoptimierung und CO2 Reduktion sowie die neueste Entwicklung gesundheitsfördernder Raum- und Gebäudekonzepte standen im Rahmen der 21. Kleinkonferenz zur Diskussion.

Dietmar Eberle, Baumschlager Eberle; Johann Scheuringer, Josko Fenster und Türen; Gregor Radinger, Zentrum für Lichtplanung, Lichtlabor Krems; Christine Horner, SOLID architecture

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

20. Kleinkonferenz: Bauen in Wien (12.11.2013)

Wiener Politiker*innen wollen „wilde, mutige Architektur“. Die Architekt*innen stehen dieser Forderung aufgeschlossen gegenüber. Warum kommen „mutige“ Projekte oft zum Scheitern? Warum driften große Pläne oft in die Mittelmäßigkeit ab? Drängt die Vielfalt von Maßnahmen und Auflagen, die das Bauen und vor allem den Wohnbau beherrschen, die Architektur in den Hintergrund? Kann Architektur in Wien ein gewisses Maß an Freiheit und Gestaltungsraum (wieder)erlangen? Die Veranstaltung „Bauen in Wien“ betrachtete die Abhängigkeit der Architektur von Behörden und teils widersprüchlichen Vorschriften kritisch und setzte dies in Beziehung zu anderen europäischen Städten.

Brigitte Jilka, Stadtbaudirektorin Wien; Sergison Bates Architects, London; Roman Delugan, Delugan Meissl Architekten; Johannes Kaufmann, Riepl, Kaufmann, Bammer Architektur; Michael Ludwig, Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

19. Kleinkonferenz: Stadtplanung im Europäischen Kontext (03.06.2013)

In manchen europäischen Städten ist der Stadtplanungsbehörde ein/e „Stadtarchitekt*in“ übergeordnet eingesetzt. Der berufliche Hintergrund dieser Stadtarchitekt*innen liegt zumeist in der Architektur. Eine vergleichbare Position gibt es in Wien nicht. Wir luden daher europäische Stadtarchitekt*innen bzw. deren Vertreter*innen nach Wien ein, um die Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten in den jeweiligen Funktionen zu vergleichen und zu erfahren, wie Stadtplanung in anderen Städten funktioniert. Welche Rolle spielt die Architektur in der Stadtplanung und Stadtentwicklung?

Thomas Madreiter, Planungsdirektor Wien; Johannes Kaiser-Wortmann, Wortmann Architects; Tina Saaby, Stadtarchitektin, Stadtplanung Kopenhagen; Pascal Hunkeler, Mitglied der Geschäftsleitung für das Amt für Städtebau Zürich; Maria Vassilakou, Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz und Bürger*innenbeteiligung

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

18. Kleinkonferenz: Neue Arbeitswelten. Ressourcen schonend und flexibel (19.11.2012)

Von innovativen Fassadensystemen bis zu neuen Trend setzenden Office-Konzepten – Bürobauten von heute müssen immer höheren Ansprüchen gerecht werden. Neben der Wirtschaftlichkeit sind das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen, die positive Wirkung auf die Kommunikation sowie eine Ressourcen schonende bzw. CO2 einsparende Bauweise und organisatorische Flexibilität von großer Wichtigkeit.

Dieter Hayde, Atelier Hayde Architekten; Marta Schreieck, henke und schreieck Architekten; Ernst Morgenbesser, UNIQA Real Estate Management; Fritz Hrusa: Vitra Office Systems

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

17. Kleinkonferenz: Bodenmobilisierung im Wohnbau (03.07.2012)

Bis 2030 sollen zwei Millionen Menschen in Wien wohnen. Schon heute ist die Nachfrage nach Wohnungen größer als das Angebot. Grundstücke für den Wohnbau sind in den letzten Jahren um ein Vielfaches teurer geworden, dadurch dass Grundstücke oft gehortet werden. So haben die Grundstückskosten 1970 nur zwölf Prozent der Gesamterrichtungskosten ausgemacht, derzeit sind es bereits 30 Prozent. Dies führt laut Expert*innen auch zu einer potenziellen Fehlentwicklung im geförderten Wohnbau. Weil in den Ballungsräumen der für den sozialen Wohnbau gerade noch finanzierbare Grund kaum noch verfügbar ist, weichen Bauträger dorthin aus, wo es noch ausreichend billigen Baugrund gibt. Was kann die in Kraft getretene Widmungsabgabe verändern? Kommt mit dieser Steuer eine weitere Verteuerung von Wohnraum oder trägt sie dazu bei, die Kosten für Infrastrukturmaßnahmen bei gleichzeitiger Bodenmobilisierung und gleichbleibenden Wohnungspreisen zu decken? Oder wird sie zur reinen Ertragssteuer, da eine Zweckwidmung fehlt? Und sollte nicht gleichzeitig die Grundsteuer angehoben werden?

Walter Blachfellner, Salzburger Landesregierung, Wohnbauförderung und Raumordnung; Heinz Faßmann, Institut für Geografie und Regionalforschung der Universität Wien; Dieter Groschopf, wohnfonds_wien, fonds für wohnbau und stadterneuerung; Josef Schmidinger, s Bausparkasse; Gerhard Schuster, Buwog; Karl Wurm, Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

16. Kleinkonferenz: Stadt am Wasser – städtische Entwicklungspotenziale (02.11.2011)

In den letzten zwei Jahren hat der Wiener Hafen visionäre Projekte zum Thema „Wien an die Donau“ entwickelt. Christoph Chorherr von „Die Grünen Wien“ verfolgt schon seit mehr als zehn Jahren die Idee, nicht Wien neben der Donau, sondern „Wien an die Donau“ zu entwickeln. Die 16. Kleinkonferenz im Rahmen der Architecture Lounge widmete sich daher dem Thema „Stadt am Wasser – städtische Entwicklungspotenziale“ und hat dazu zwei Positionen aus Hamburg und Basel eingeladen.

Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung HafenCity Hamburg; Thomas Waltert, Gebietsmanagement Basel Nord, Planungsamt Basel Stadt; Rudolf Mutz, Geschäftsführer Wiener Hafen Management

Round Table Diskussion mit: Kurt Puchinger, MD, GB Bauten und Technik, Stadtbaudirektion; Christoph Chorherr, Die Grünen Wien; Jürg Degen, Planungsamt Basel Stadt, Jürgen Bruns-Berentelg; Thomas Waltert; Rudolf Mutz

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

15. Kleinkonferenz: Qualitätssicherung im Bereich Stadtentwicklung & Verkehr (04.07.2011)

„Ich will eine Stadt, in der viele Menschen gerne leben … eine Stadt, die neue Trends aufgreift, wie etwa sanfte Mobilität oder City-Farming und selbst Trends setzt“, so Maria Vassilakou, Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz und Bürger*innenbeteiligung. Wien wächst Richtung 2-Millionen-Metropole – die Herausforderungen und Planungsstrategien, die sich daraus ergeben, verlangen eine vorausschauende Planung und Qualitätssicherung im Bereich Stadtentwicklung & Verkehr. Anlässlich der 15. Kleinkonferenz im Rahmen der Architecture Lounge zeichnete Maria Vassilakou ihre Pläne und konkreten Vorhaben für die nächsten fünf Jahre nach.

14. Kleinkonferenz: Architektur und Urbanismus in Südosteuropa nach der Krise (02.12.2010)

Infolge des großen Interesses im letzten Jahr widmete sich die 14. Kleinkonferenz erneut dem südosteuropäischen Raum. Auch in der Balkanregion hat die Krise ihre Spuren hinterlassen, nichtsdestominder scheint die Dynamik der Region weitgehend ungebrochen. Gemeinsam mit Expert*innen aus unterschiedlichen Ländern wurden die spezifischen Herausforderungen diskutiert und mögliche Lösungsansätze nach der Krise analysiert.

Stefan Ghenciulesco zur Situation in Rumänien; Vesna Vucinic zur Situation in Serbien und Kroatien; Ephgenia Hodkevitch zur Situation in Bulgarien

Round Table Diskussion mit: Kai Vöckler und Erhard Busek

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

13. Kleinkonferenz: Finanzierbarkeit von Qualität. Wie billig kann man bauen? (17.05.2010)

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise wird das Thema Finanzierbarkeit von Qualität in der Architektur häufig diskutiert. Was bedeutet kostengünstig? Kann im Bereich Konstruktion eingespart werden? Soll die Ausstattungsliste – beispielsweise im sozialen Wohnbau – hinterfragt werden? Können Wirtschaftlichkeitsparameter und ökonomische Planungsfaktoren Kosteneffizienz in der Umsetzung gewährleisten? Kann Kostendruck zu neuen architektonischen Lösungen und Typologien führen?

Anna Popelka, PPAG Architekten, Jakob Dunkl, querkraft Architekten; Theodor Klais, Strabag AG; Winfried Kallinger, Kallco Bauträger; Anders Holte, Eternit Werke Ludwig Hatschek AG

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

12. Kleinkonferenz: Wohnen im Alter (05.10.2009)

Das Altern ist die wohl größte demografische Herausforderung, mit der westliche Gesellschaften konfrontiert sind. Die Gruppe der Generation 50+ ist äußerst heterogen, die Skala reicht von aktiven, jung gebliebenen Pensionist*innen bis hin zu der immer größer werdenden Gruppe von pflegebedürftigen Senior*innen. Der hohen Lebenserwartung der Menschen und den unterschiedlichen Langzeiterkrankungen muss eine voraussehende Stadtplanung rechtzeitig mit Konzepten wie betreutes Wohnen oder Wohnen der Generationen begegnen.

Arquitectos, Heidi Pretterhofer und Dieter Spath; Renate Narten, Büro für sozialräumliche Forschung und Beratung; Winfried Kallinger/Kallco; studio uek architektur; Gerhard Schuster, Buwog; Michaela Mischek-Lainer

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

11. Kleinkonferenz: Bauen im Bestand (18.05.2009)

Eine alte Fabrik wird zum neuen Wohnpark, ein ehemaliges Messegelände zum Kunstareal. Auf Schritt und Tritt begegnen uns Gebäude, die Raum bieten für neue Nutzungen. Ein professioneller Umgang mit der historischen Substanz ist ebenso wichtig wie ein innovatives Konzept. Bauen im Bestand unterscheidet sich sowohl technisch als auch strategisch von der Neubautätigkeit. Welche Anforderungen müssen erfüllt werden?

Caroline Jäger-Klein, TU Wien, Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege; Hans Gangoly, Gangoly & Kristiner Architekten; Christian Jabornegg, András Pálffy, Jabornegg & Pálffy Architekten; Christoph Stadlhuber, Bundesimmobiliengesellschaft, BIG

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

10. Kleinkonferenz: Centrope – Europa Region Mitte (17.11.2008)

In wirtschaftlicher Hinsicht gehört die Europa Region Mitte zu den großen Gewinnern der EU-Erweiterung, die beiden Hauptstädte Bratislava und Wien bilden die Kraftzentren einer wirtschaftlich und kulturell expandierenden europäischen Region. Anlässlich der 10. Kleinkonferenz wurden die Visionen für die zukünftige Stadtentwicklung dieser Metropolen, deren Agglomerationen als „Twin Cities“ auf nur 50 Kilometer aneinander heranreichen, diskutiert.

Eugen Antalovsky, Geschäftsführer Europaforum Wien; Tatiana Mikusova, Leiterin Dom Centropy; Gerhard Schimak, Vizerektor Technische Universität Wien, Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

9. Kleinkonferenz: Stadtentwicklung Istanbul (19.05.2008)

Megacity, Boomtown, hippe Stadt am Bosporus – als Folge einer starken Binnenwanderung wuchs Istanbul seit den 1970er Jahren zu einer Metropole mit beinahe 17 Millionen Einwohner*innen. Trotz einer Reihe von Masterplänen zur Kontrolle der Stadtentwicklung wächst die heimliche Hauptstadt der Türkei sehr spontan, provisorisch und informell. Der Umbau folgt dem Muster europäischer Städte mit den typischen Tendenzen zunehmender sozialer Polarisierung und räumlicher Segregation.

Almula Köksal, Yildiz Technische Universität, Istanbul; Candan Cinar, Yildiz Technische Universität, Istanbul; Shams Asadi, MA 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

8. Kleinkonferenz: Building Visions. Building Values. Building Europe (04.12.2007)

1835 wird der Familienhandwerksbetrieb Anton Lerchbaumer gegründet. 1974 übernimmt Hans Peter Haselsteiner die Leitung des Kärntner Bauunternehmens seines Schwiegervaters, das er durch sukzessive Zukäufe, wie den der deutschen Strabag, zu einem der größten europäischen Baukonzerne macht. Mit 60.000 Mitarbeiter*innen und 11 Mrd. Euro Bauleistung gehört die heutige Strabag längst zu den Big Playern in Europa. Anlässlich der 8. Kleinkonferenz im Rahmen der Architecture Lounge zeichnete Hans Peter Haselsteiner die Meilensteine in der Entwicklung des Unternehmens vom Kärntner Familienbetrieb zum heute global agierenden Bauunternehmen nach.

7. Kleinkonferenz: Wiener Wohnbau (03.05.2007)

Das System des sozialen Wiener Wohnbaus ist angeblich das beste der Welt. Bauträgerwettbewerbe, Grundstücksbeirat und wohnfonds_wien sorgen für eine entsprechende Qualität. Stimmt diese Aussage oder gibt es Verbesserungsvorschläge bzw. wo gibt es Schwachstellen? Im Rahmen der 7. Kleinkonferenz wurde dazu ein Round Table mit dem neuen Wohnbaustadtrat, dem wohnfonds_wien sowie den kompetenten Vertreter*innen der Architecture Lounge organisiert.

Impulsstatement: Michael Ludwig, Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung

Round Table Diskussion mit: Elke Delugan-Meissl, Grundstücksbeirat; Wolfgang Förster, Wohnbauforschung; Stephan Jainöcker, Mischek; Winfried Kallinger, KALLCO, Cornelia Schindler; s&s architekten, Gerhard Schuster, BUWOG; Michaela Trojan, Wohnfonds Wien

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

6. Kleinkonferenz: Stadtentwicklung Wien Hamburg – ein Vergleich (05.12.2006)

Zwischen Hamburg und Wien gab es in Bezug auf Stadtentwicklung immer einen regen fachlichen Austausch: Zum einen haben die beiden Städte mit ca. 1,6 bis 1,8 Mio. Einwohner*innen eine ähnliche Größe, die an Entwicklungsachsen orientierten Planungsmodelle der Stadtentwicklung sind einander sehr ähnlich, und zum anderen zählen sie seit der Ostöffnung zu den wachsenden Städten.

Mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2013 plant Hamburg die Erschließung neuer Stadtteile und macht den Sprung über die Elbe erlebbar. Wien setzt mit seinem Stadtentwicklungsplan auf urbane Dichte, im Innerstädtischen, aber auch in den neuen Stadtteilen.

Rudolf Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr; Uli Hellweg, Geschäftsführer IBA

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

5. Kleinkonferenz: Innovation warum und wohin? (27.04.2006)

„Österreich holt bei Innovation stark auf“ titelte eine österreichische Tageszeitung. Innerhalb von fünf Jahren hat das Land den Sprung vom zehnten auf den fünften Platz beim europäischen Innovationsanzeiger geschafft. In der Architektur bilden neue Material- und Systementwicklungen die Grundlage für Innovationskonzepte. Was jedoch macht Innovation aus? Im Rahmen der 5. Kleinkonferenz wurde der Begriff aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet: aus der Sicht der Produktentwickler*in, der Unternehmensstrateg*in sowie der Architekt*in.

Michael Ornetzeder, Zentrum für soziale Innovation; Christian Jabornegg, András Pálffy, Jabornegg & Pálffy Architekten; Klaus Vamberszky, Zumtobel Staff GmbH; Alexandra Vogl, ZIT – Zentrum für Innovation und Technologie

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

4. Kleinkonferenz: Große Stadtentwicklungsgebiete in Europa: Hamburg – Madrid – Manchester (06.09.2005)

Schlagwörter wie Deindustrialisierung, Suburbanisierung, Schrumpfung oder sterbende Städte prägen die derzeitige Diskussion zur urbanen Entwicklung. Exemplarisch wurde – anhand der drei Städte Manchester, Madrid und Hamburg – der Transformationsprozess der heutigen europäischen Stadt analysiert. Welche spezifischen Herausforderungen und Planungsstrategien werden verfolgt, um eine Aufwertung verschiedener Stadtteile zu erzielen? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es? Welche Lösungsansätze werden bzw. wurden gefunden.

Phil Griffin, Architekturjournalist; José M. Ezquiaga, Professor an der Universidad Politécnica de Madrid; Andreas Pfadt, Stadtplaner

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

3. Kleinkonferenz: Die alte Stadt (10.05.2005)

Laut Statistik Austria werden im Jahr 2030 bereits 32,1% der österreichischen Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Die Zielgruppe der 60+ wird damit für die Wirtschaft immer wichtiger. Was passiert jedoch mit denen, die – aufgrund ihrer finanziellen Situation – kaum in der Lage sein werden, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen? Welche Auswirkungen bringt diese demografische Entwicklung im urbanen Raum? Wie verändert sich dadurch die Stadtstruktur? Und wer sind die Gewinner*innen und Verlierer*innen der älter werdenden Gesellschaft?

Eva Doringer, Landschaftsplanerin; Sabine Gruber, Stadtethnologin; Renate Kinzl, Architektin; Manfred Schönauer, Raiffeisen-Seniorengenossenschaft Region Melk; Rudolf Bretschneider, Fessel-GfK, Institut für Marktforschung; Elisabeth Stadler, UNIQA

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

2. Kleinkonferenz: Visionen der Stadtentwicklung im Sinne der EU-Erweiterung (23.11.2004)

Die mit Mai 2004 erfolgte Erweiterung der EU ist wohl das vitalste Zukunftsprojekt Europas. Gerade für Österreich, mit seiner geopolitischen Lage in der erweiterten Union, eröffnet es eine Reihe von interessanten Chancen. Die zweite Kleinkonferenz griff das Thema Visionen der Stadtentwicklung in den neuen Beitrittsländern auf.

Gerald Antonitsch, Immorent AG; Margarete Czerny, WIFO Wien; Henrieta Moravciková, ARCH, Bratislava; Ewa Przestaszewska-Porebska, ARCHITEKTURA, Warschau

Moderation: Dietmar Steiner, Az W

1. Kleinkonferenz: Corporate Architecture (01.07.2004)

Um im oft schrillen Konzert des Mitbewerbs wahrnehmbar und eindeutig identifizierbar zu sein, müssen entsprechende Signale gesendet werden. Diese Signale sind aber auch Informationsträger, die verstanden werden und die gewünschten Konnotationen auslösen sollen. Architektur spielt in diesem System eine wesentliche, leider meist vernachlässigte Rolle.

Dietmar Steiner, Az W; Peter Deisenberger, Büro 16; Fritz Hrusa, Vitra Ges.m.b.H.

Moderation: Alexandra Viehhauser, Az W