Vortrag & Diskussion

Zirku­läre Poten­ziale der obso­leten Stadt

Mi 01.07.2026, 18:00-20:00
eine computergenerierte Zeichnung von einem Gebäude mit Sicht von oben, auf dem Gebäude steht

Karstadt Osterstraße Hamburg, Grafik: Alina Bruder, Selina Casten, Fachgebiet Städtebau, Universität Kassel

Klimakrise, Ressourcenknappheit und soziale Ungleichheiten verschärfen den Druck auf Stadtentwicklung und Architektur. Wie kann sich eine Stadt weiterentwickeln, ohne neue Flächen und Ressourcen zu verbrauchen und CO₂ zu verursachen? Welche Wege führen zur Bauwende?

Was passiert mit Städten, wenn gebaute Strukturen ihre Funktion verlieren und plötzlich Raum entsteht? Stefan Rettich spricht über das Potenzial der obsoleten Stadt und zeigt, welche Möglichkeiten im Weiterbauen, Nach- und Umnutzen stecken. Die Initiative Habitat 2030 stellt das Instrument der Ökobilanzierung vor, mit dem sich die beim Bauen entstehenden CO2-Emissionen berechnen lassen. Im Panel diskutieren Vertreter*innen aus Bund und Stadtverwaltung, Praxis und Forschung über ressourcenschonendes Bauen und den Bestand als Chance.

Vortrag: Stefan Rettich, Architekt, Gastprofessor TU Wien
Impuls Habitat 2030: Katharina Kothmiller, nonconform; Lina Streeruwitz, StudioVlay Streeruwitz
Diskussion zusätzlich mit: Nicole Kirchberger, Klima- und Energiefonds; Amila Širbegović, Stadt Wien – MA 50
Moderation: Lene Benz, Az W und Andreas Bernögger, future.lab

Eine Kooperation von Az W und future.lab der TU Wien. Mit Unterstützung vom Klima- und Energiefonds