Exkursion
Holz-Stroh-Lehm und Ziegelit für leistbaren Wohnraum

RfM und SK Stadtplanung und Architektur: Assemblage Niklas Eslarn, 2025
© Foto: Rupert Steiner
Am Anfang des Baugruppenprojekts Assemblage Niklas Eslarn steht der Glaube an die gegenseitige Bereicherung von „Menschen vieler Heimaten“. In der kleinstrukturierten Wohngegend östlich der Seestadt findet es seine architektonische Form in sieben Baukörpern. RfM Räume für Menschen entwickelten drei davon als Holzbau, SK Stadtplanung und Architektur vier Massivbauten aus Ziegelit.
Der Einsatz von nachhaltigen Materialien ist ein hervorzuhebendes Merkmal: Holzfertigteile sowie Holzfassaden, Stroh als Dämmstoff oder Lehmputz auf Schilfstukkatur sind im geförderten Wohnbau selten anzutreffen. Zusätzlich hat sich das Projekt mit 31 geförderten Mietwohnungen, Gästewohnungen, Integrationsstartwohnungen, einem Gemeinschaftshaus und dem Lokal „Speisen ohne Grenzen“ das Ziel gesetzt, eine unterstützende Gemeinschaft für Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zu bilden – über den leistbaren Wohnraum hinaus.
Mit:
Alice Größinger, idealice; Susan Kraupp, SK Stadtplanung und Architektur; Jutta Wörtl-Gössler und Uli Machold, Räume für Menschen_Architektur; Mitglieder der Baugruppe Assemblage Niklas Eslarn
Moderation:
Suzanne Kříženecký, Az W