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Mit Abschluss des „ Architektenlexikon Wien 1880 - 1945" liegt erstmals ein umfassendes Nachschlagwerk für einen der bedeutsamsten Zeiträume der Wiener Baugeschichte vor. Biographische, architekturästhetische, architekturtheoretische, architekturgeschichtliche, städtebauliche sowie stilkritische Kriterien werden darin berücksichtigt und ergeben in ihrer Gesamtheit einen weit über herkömmliche Lexika hinausreichenden Einblick in die behandelte Materie.
Architektenlexikon Wien 1880 - 1945
Seit Juni 2008 sind 697 Architekten in einer Online-Datenbank publiziert und stehen damit Benutzern aus Wissenschaft und Forschung, dem Denkmalschutz und der Stadtplanung, aber auch Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Das Lexikon würdigt nicht nur die «großen» Persönlichkeiten der Wiener Architektur im Umfeld eines Otto Wagner, Adolf Loos, Camillo Sitte oder Clemens Holzmeister, sondern erfasst auch zahlreiche Personen, deren Biographien und Werke bisher kaum bekannt oder zugänglich waren. Aufgenommen werden jene österreichischen oder internationalen Planer, die in Wien mehrere Projekte oder zumindest ein öffentliches Monumentalgebäude realisieren konnten, sowie jene Architekten, die vorwiegend als Lehrer oder Theoretiker wirksam waren.
Das Projekt hat sich zur Aufgabe gestellt, bestehende Lexika (z.B. Lexikon der Bildenden Künste von Thieme-Becker) zu aktualisieren, fehlerhafte Angaben richtig zu stellen und insbesondere Informationen zu bislang unberücksichtigten Architektenpersönlichkeiten publik zu machen.
Die zahlreichen Anfragen und Rückmeldungen nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen belegen, dass mit dem „Wiener Architektenlexikon 1880-1945“ eine gravierende Lücke der Architekturforschung geschlossen wurde und die mit dem Lexikon erstmalig publizierten Daten eine Reihe weiterer Forschungsarbeiten initiiert haben.
Gefördert vom FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
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© Az W
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